CPT Irak
CPT ist seit Oktober 2002, sechs Monate vor dem Beginn der von den USA angeführten Invasion im März 2003, im Irak. Das Team erlebte den Trommelwirbel des Krieges, die "Angst und Schrecken" verbreitende Bombardierung Bagdads, die fortwährende US-Besetzung, ein Geiseldrama und die sich verschlechternde Sicherheitslage in Bagdad.
Der Schwerpunkt des Teams in den ersten achtzehn Monaten nach der Invasion war Häftlingsmisshandlungen und Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren.
Im November 2005 wurden vier CPTler als Geiseln genommen, was zum Mord an CPTer Tom Fox und danach zur Befreiung der drei restlichen CPTer in einer Militäroperation im März 2006 führte. Nach einer Auswertungsphase verlagerte CPT seine Arbeit Ende 2006 in den kurdischen Norden Iraks.
Das Team lebt nun in den umkämpften Grenzregionen und versucht Flüchtlinge in ihre Heimatdörfer zu begleiten und Menschenrechtsverletzungen gegen die Zivilbevölkerung zu dokumentieren.