Über CPT

CPT entstand 1984 als Reaktion auf einen Aufruf, dass Christen die gleiche Disziplin und Selbstaufopferung für die gewaltfreie Friedensarbeit aufbringen sollten wie das Militär für die Kriegsführung.

Auf Einladung von lokalen Friedens- und Menschenrechtsgruppen schickt CPT heute Teams in Krisengebiete und Gegenden mit viel Militärpräsenz in der ganzen Welt und bindet damit die weltweite Kirche in eine organisierte, gewaltfreie Alternative zum Krieg ein.

  CPT verfolgt die Vision von unbewaffneten Interventionen, die von überzeugten Friedensstiftern durchgeführt werden. Diese sind bereit, im Zuge mutiger Aktionen Verletzungen und sogar den Tod zu riskieren, um tödliche Konfliktsituationen mit Hilfe der gewaltfreien Macht von Gottes Wahrheit und Liebe zu transformieren. 

Diese Arbeit wurde von Mennoniten, Brethren und Quäkern begonnen, die Teilnehmer kommen heute aus vielen verschiedenen Denominationen. Der Friedensdienst von CPT hat die Bibel als Grundlage und geistliches Leben als seine Mitte. Er legt Wert auf ein kreatives öffentliches Zeugnis, gewaltfreie direkte Aktionen und den Schutz der Menschenrechte. 

Die in den letzten Jahren entwickelte und gut durchdachte Strategie hat uns gelehrt, dass

  • ausgebildete, international besetzte Teams lokale Gruppen in ihren Bemühungen um gewaltfreie, friedenstiftende Maßnahmen wirksam unterstützen können;
  • viel erreicht werden kann, indem man sich dem Unrecht „in den Weg stellt“ mittels direkter, gewaltfreier Interventionen, indem man Geschehnisse öffentlich macht und weltweit darüber informiert;
  • die Arbeit von Friedensgruppen Gemeinden, die Teilnehmer verschiedener Veranstaltungen sowie Unterstützergruppen im jeweiligen Heimatland dazu bringt, gegenüber Entscheidungsträgern für die jeweilige Konfliktsituation engagiert einzutreten.

 

Aus der Sicht von CPT ist Gewalt in systemischen Strukturen von Unterdrückung verwurzelt. CPT ist fest entschlossen, gegen alle Formen von Unterdrückung im Zuge unserer Bemühungen um den Abbau von Gewalt vorzugehen, und fängt damit in unserer eigenen Organisation an.